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1.300,– Euro Strafe für detuschen Kreuzfahrer

sucheMann über Bord“ hieß es im Februar diesen Jahres vor dem Hafen von Santa Cruz de La Palma. Ein 23- jähriger Deutscher wurde kurz vor der Anlegestelle auf der „Aida Stella“ vermisst. Eine groß angelegte Suchaktion per Seerettung, Feuerwehr, Taucher und Hubschrauber lief an.

Nach längerer Suche stellte sich heraus, das der Vermisste mit Absicht von Deck 7, aus 25 Meter Höhe in den Atlantik sprang. Eine Mutprobe unter Alkeholeinfluss, die sein Reisegefährte filmen sollte. Da er nach dem Srpung nicht wieder auftauchte, wurde die Rettungskette in Gang gesetzt.

Der nur mit Bermuda-Shorts bekleidete Springer schwamm allerdings zum 500 Meter entfernten Sporthafen und ging, sich keiner Schuld bewusst, dort an Land. Als das Rätsel gelöst war, wurde er ärztlich untersucht und zur Polizei gebracht.

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Nun, kurz vor Beginn der neuen Aida Saison, wurde er vom „Gobierno de Canarias“ zu einer Geldstrafe von gerade einmal 1.300,– Euro verurteilt. Eine Summe, die in keinem Verhältnis zu verursachten Kosten steht. Man könnte sagen, es ging für eine große Dummheit noch einmal glimpflich aus.

Der Kapitän des Luxusliners war übrigens nicht bereit, den mutigen Schwimmer nach dem Vorfall wieder an Bord der Aida zu lassen. Das Schiff legte ohne ihn ab, er musste seine Heimreise selbst organisieren.

 

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Über Graja (2021 Artikel)
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