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14 Gemeinden – 14 Besondere Orte

Trotz der kleinen Fläche von nur 708 Quadratkilometer verfügt La Palma über ganz unterschiedliche 14 Gemeinden. Jede davon hat ihre Besonderheit, eine bewegte Geschichte und Dinge, die Sie wissen sollten.

Heute in Teil I, die nördlichen Gemeinden der Insel.

Barlovento – Brena Baja – Brena Alta – Fuencaliente – Garafia – Los Llanos – El Paso – Puntagorda – Puntallana – San Andres y Sauces – Santa Cruz – Tazacorte – Tijarafe und Marzo sind die vierzehn Gemeinden die wir Ihnen hier in vier Teilen vorstellen möchten.

Wir starten mit dem Norden von La Palma

Barlovento, Garafia, Puntagorda, San Andres y Sauces bilden den Norden von La Palma.

Eines haben die nördlichen Gemeinden gemeinsam, sie sind reich an Wasser und scheinbar unendlicher Natur.

Nur etwa 9. 500 Menschen leben hier auf einer Fläche von 220 km².

 

Der Leuchtturm von Barlovento

Die Gemeinde Barlovento.

Barlovento, der Name bedeutet „woher der Wind kommt“ und ist Programm, den Barlovento ist die Luv Seite der Insel. Die Gemeinde erstreckt sich von dem Barranco de Francesses im Norden, bis zum Barranco de La Herradura im Süden.

Neben dem Hauptort Barlovento gehören die 8 Ortschaften Topaciegas, Las Cabezadas, La Palmita, La Cuesta, La Tosca, Gallegos, Las Paredes und Lomo Machin zur Gemeinde.

Landwirtschaft steht an erster Stelle.
Die direkte Lage im feuchten Wind der Nordost Passate sorgt hier für viel Wasser in dem meist Bewaldeten Gebiet. Ideale Bedingungen für Bewohner, die ihre fruchtbaren Flächen zur Zucht von Rind und Ziege aber auch zum Ackerbau nutzen. Es gibt zwar auch Avocado Bäume, Zitronen und Orangen Plantagen, das wichtigste Produkt sind jedoch Bananen, die das Zuckerrohr ersetzten.

Und weil diese Produkte riesige Mengen an Wasser verbrauchen, baute man einen Wasserspeicher in Barlovento. Die „Laguna de Barlovento“ gilt mit 5,5 Millionen m³ als das größte Staubecken in ganz Spanien.

Meeresschwimmbad La Fajana

Das sollten Sie in Barlovento gesehen haben.

Die Naturschwimmbecken „Piscinas de La Fajana” sind ein Ort zum Entspannen nach langer Wanderung und die einzige, sichere Möglichkeit zum Baden im Meer an der wilden Nordküste.

Der alte Leuchtturm „Faro de Punta Cumplida”. Er ist noch in Betrieb und seit kurzem befindet sich darin auch ein kleines Leuchtturm Hotel. Seine alte Optik steht im Ortskern von Barlovento.

Einen Besuch wert ist auch die Kirche „Virgen del Rosario“ und der Aussichtspunkt „Mirador La Tosca“.

Die wichtigste Fiesta der Gemeinde ist die „La Batalla de Lepanto“. Eine Nachstellung der Schlacht von Lepanto zwischen Mauren und Christen im Jahr 1571.

Weitere Informationen zur Gemeinde Barlovento finden Sie auf der Seite des Ayuntamiento unter https://barlovento.es

 

Los Frenceses in der Gemeinde Garafia

Die Gemeinde Garafia.

Villa de Garafia, in erster Linie bekannt durch den Standort der Observatorien auf dem Roque de los Muchachos, ist mit 103 km² die größte Gemeinde des Nordens.

Etwa 1.500 Menschen leben dort in den 15 Ortschaften Las Tricias, El Castillo, Cueva del Agua, Cateta, Llano Negro, Hoya Grande, El Palmar, Juan Adalid, Don Pedro, La Mata, El Tablado, Roque del Faro, Franceses und dem Hauptort Santo Domingo.

Wie in allen nördlichen Gemeinden liegt auch in Garafia der Schwerpunkt in Landwirtschaft und Viehzucht. Auf Weideflächen werden Ziegen, hauptsächlich für die Käseproduktion gehalten. Im Ackerbau werden Kartoffeln, Getreide, Gemüse, aber auch Mandelbäume angebaut.

Roque de los Muchachos

Das sollten Sie in Garafia gesehen haben.

Schon die wilde Landschaft mit Steilküsten und tiefen Schluchten ist atemberaubend. Baden ist an den Klippen nicht möglich. Dafür gibt es den kleinen Naturhafen „Puerto Garafia“ mit kleiner Badebucht vor den Felsen Los Guinchos.

Internationale Sternwarten auf dem Roque de los Muchachos in 2.426 Metern Höhe.

Die Ortschaft „El Tablao“ auf einem 300 Meter hohen Bergsattel zwischen zwei tiefen Schluchten.

Der Kulturpark La Zarza mit seinen archäologischen Fundstätten von Felsgravuren der Benahoaritas. Zu bestimmten Zeiten werden dort Besichtigungen mit Führer angeboten.

Das Gofio Museum und die Getreidemühle „Molino de Las Tricias“ ist täglich in den Öffnungszeiten gegen eine kleine Eintrittsgebühr zu besichtigen.

Wichtigste Fiesta der Gemeinde ist „San Antonio del Monte“, Schutzpatron von Garafia und San Isidro Labrador.

Weitere Informationen zur Gemeinde Garafia finden sie auf der Webseite des Ayuntamiento unter http://www.garafia.es

 

Mandelbäume in Puntagorda

Die Gemeinde Puntagorda.

Zwischen dem Barranco de Izagua im Norden und Barranco de Garome im Süden liegen die 4 Orte El Pinar, Puntagorda, Fagundo und El Roque, die auf einer Fläche von 31 km² die 2.000 Selen Gemeinde Puntagorda bilden.

Auch diese nördliche Gemeinde lebt von landwirtschaftlichem Gemüseanbau. Wichtigstes Produkt sind Mandelbäume.

Zu deren Ehre wird in El Pinar Ende Januar / Anfang Februar das Mandelblütenfest „Fiesta de Almendro“ gefeiert. Von Freitag bis Sonntag gibt es dazu ein breites Festprogramm mit kulturellen und Sportlichen Veranstaltungen.

Marktplatz in Puntagorda

Das sollten Sie in Puntagorda gesehen haben.

Der Wochenmarkt „Mercadillo del Agricultor de Puntagorda” ist mit seinem Angebot an heimischen Produkten wie Gemüse, Honig, Käse, Früchte und Fleisch einer der beliebtesten Märkte der Insel. Geöffnet hat der Samstag von 3 bis 19 Uhr und Sonntag von 11 bis 15 Uhr.

Baden im Atlantik können Sie in Puntagorda eingerahmt von Steiler Felsküste nur im kleinen Naturhafen „Puerto de Puntagorda.

Zum entspannen lohnt sich das Refugio „El Fayal“ mit seinen Pinien, Grill- und Spielplätze inklusiveTrinkwasser. Familien können dort einen schönen Tag verbringen.

Weitblick über die wundervolle Landschaft bieten mit den Miradores de Fátima, Mirador de Los Dragos, Mirador de La Gracias, Mirador Roberto Rodríguez Castillo, Mirador Astonómico Roberto Rodríguez, Mirador de Matos, Mirador de la Cruz de La Reina, Miradores flotantes de Izacagua ein Netz an Aussichtspunkten.

Weitere Infos zu Puntargorda finden Sie auf der Seite des Ayuntamiento unter http://www.puntagorda.es

 

San Andres y Sauces

Die Gemeinde San Andres y Sauces.

In vorhispanischen Zeiten nannte sich die Gemeinde „Adeyahamen“, was bei Ureinwohnern so viel wie Unterwasser bedeutete, weil es die Wasserreichste Gemeinde der Insel war.

Auch heute noch ist mit knapp 42 km² Fläche „Villa y Ciudad de San Andrés y Sauces” mit seinen 18 Ortschaften das wasserreichste Gebiet der Insel.

Etwas mehr als 4.000 Menschen leben in den Orten Los Sauces, San Andrés, Quinta Zoca, Hoya Grande, Garachico, Verada de Las Lomadas, Verada Bajamar, El Cardal, El Tanque, Llano El Pino, Ramirez, Orotava, Bermudez, Llano La Palma, San Juan, El Roque, San Pedro und Fuente Nueva.

Alte Herrenhäuser zeugen von erfolgreicher Vergangenheit, Zuckerrohr und Bananen machten viele Menschen reich. Bereits kurz nach der Eroberung der Insel erhielt San Andres Stadtrechte und noch heute sind Wasser und Landwirtschaft der wichtigste Motor der Insel. Allerdings wird der Faktor Tourismus auch in San Andres y Sauces zunehmend wichtiger.

Puerto Espindola in der Gemeinde San Andres y Sauces

Das sollten Sie in San Andres y Sauces gesehen haben.

Mit den Wallfahrtskapellen San Pedro Apostol und San Juan Bautista in Las Lomadas und Los Galguitos, und den Kirchen „Nuestra Señora de Montserrat“ und „San Andres Apostol“ finden wir in der Gemeinde gleich 4 sehenswerte Denkmäler aus dem 15. und 16. Jahrhundert.

Der Lorbeerwald von Los Tilos gilt als einer der größten zusammenhängenden Lorbeerwälder der Welt, ist UNESCO Biosphärenreservat und größter Anziehungspunkt für Touristen der Gemeinde. 511 Hektar laden hier zum Wandern ein.

Auch die Naturschwimmbecken „Charco Azul“ und der kleine Fischerhafen „Puerto Espindola“ sind einen Besuch wert. Vielleicht nach dem Sie die wichtigste Destille der Insel „Aldea“ besucht haben.

Eines der wichtigsten Feste dieser Gemeinde ist der „Dia de Nuestra Senora de Montserrat“.

Mehr zu San Andres y Sauces finden sie beim Ayuntamiento unter https://sanandresysauces.es

 

In Kürze:
Teil II: Die Westseite von La Palma
Tijarafe, Tazacorte, Los Llanos, El Paso
Teil III: Der Osten unserer Insel
Mazo, Brena Baja, Brena Alta, Santa Cruz, Puntallana
Teil IV: Fuencaliente im Süden der Insel

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Über Graja (1917 Artikel)
Details zu den Autoren im Impressum unter: https://la-palma.info/autoren-impressum/

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