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Aguas de La Palma

Quellwasser für Flora und Fauna.

Unser Klima auf La Palma wird entscheidend durch den Nordostpassat mitbestimmt. In Höhenlagen von 600 bis 1.700 Metern treffen Passatwolken auf bewaldete Berghänge mit der Kanarischen Kiefer.

Passatwolken

Diese Kiefern melken Wolken ab, was für Nebelkondensation mit Niederschlagsmengen zwischen 1.000 l/m² und 1.500 l/m² im Jahr sorgt. Dadurch ist La Palma zu 40% mit Wald bedeckt und die Wasserreichste Insel der Kanaren.

Wasser aus dem Berg

 

Wasserreichtum ist auch notwendig, denn alleine zur Bewässerung unserer Bananenkulturen werden rund 400 Liter Wasser je Kilo Bananen benötigt.

Wasserspeicher für Bananen

 

Steter Tropfen höhlt den Stein.

Das stetig zu Boden tropfende Wasser sickert durch poröses Lavagestein und sammelt sich in großen Höhlen im Inselinnern.

Dort, wo diese Wasserspeicher auf natürliche Weise wieder austreten, finden wir eine Quelle.

 

Die Wasserreichste auf unserer Insel ist die Marcos Quelle.

 

 

Das Quellwasser hat auf seinem Weg mehrere Gesteinsschichten passiert, unterlag mit dieser Filtration einem natürlichen Reinigungsprozess, wurde mit Mineralsalzen und Spurenelementen angereichert.

 

 

 

„Wen Gott liebt, dem schenkt er Wasser
und ein Leben auf La Palma“

Wer diesen Spruch einmal erfunden hat, lässt sich heute nicht mehr sagen. Der Wahrheitsgehalt dürfte allerdings hoch sein.

 

 

 

Wasser ist das ganze Jahr vorhanden. Große Wasserfälle findet man in den Sommermonaten jedoch eher selten.

 

 

Über Graja (1980 Artikel)
Details zu den Autoren im Impressum unter: http://la-palma.info/autoren-impressum/

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