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Bananentag im April

Am 15. April ist „World Banana Day“.
Mann könnte den „Banana Day“ als eine Mischung aus Aprilscherz und Halloween, ohne Süßigkeiten und Vandalismus bezeichnen. So die Studenten an vielen renommierten amerikanischen Universitäten. Dort ist es Tradition an diesem Tag, die mit seltsamen Bananenmixturen gefüllte Lunchbox mit anderen zu teilen. Über Aktionen in Facebook hat sich der „World Banana Day“ auch in Europa verbreitet.

Alles ist Banana an diesem Tag. Man entwirft Kochrezepte, wurschtelt einen Punsch aus Bananen, verkleidet sich als Banane oder würdigt die Frucht als wertvolles Lebensmittel. Schließlich ist sie, ähnlich der Kartoffel in vielen Regionen Amerikas, Afrikas und Asiens, ein wichtiges Grundnahrungsmittel.

Nun könnte man sagen, der „World Banana Day“ geht uns nichts an.
Spätestens seit der „Asprocan“ Werbung wissen wir ja alle, das unsere Krummfrucht eine Platano und keine Banana ist. So ganz stimmt das allerdings nicht. Die Ur-Ur-Großeltern unserer Platano waren einmal ausgewachsene Bananas in Asien. 650 nach Chr. brachten islamische Krieger die Frucht nach Ägypten und Palästina. Im 15. Jahrhundert brachten sie Portugiesen von dort zu den Kanaren. Die kleinen, süßen Nachfahren kennen wir und nennen sie Platanos.

Wer den Spaß mitmachen möchte, kann sich schon einmal Gedanken über sein persönliches Bananarezept machen und am 15. des Monats Facebook und Twitter mit seiner Idee bespammen.

 

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Über Graja (1917 Artikel)
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