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Baupläne im Hauptstadt Hafen

Vergrößern oder Neubau, vielleicht auch beides.
So ganz klar ist man sich über notwendige Bauarbeiten noch nicht.
Klar scheint aber, der Hafen in Santa Cruz de La Palma wird mit Blick in die Zukunft zu klein.

Gewerbehafen für Containerschiffe, Liegeplätze für Kreuzfahrer, Sportboot- und Fischerhafen auf einem Gelände lassen sich nicht so einfach vereinen. Nun Prüft man gleich mehrere Möglichkeiten auf Machbarkeit und Finanzierung.

 

Liegeplattform vor Los Guinchos.

Hier könnte ein Pier für Tanker, die uns Gas, Öl und Sprit bringen entstehen. Die Lage am Industriegebiet vor unserem Kraftwerk wäre eigentlich Ideal.

Das Problem dabei wäre wohl eine Einschränkung der Manövrierbarkeit von großen Kreuzfahrtschiffen die den Hafen anlaufen. Diese müssen manchmal Drehen und brauchen dazu Platz.

 

Verlängerung der rechten Hafenseite.

Eine weitere Möglichkeit zur Hafenerweiterung wäre eine Verlängerung der bestehenden Mehrzweckanlegestelle nach Süden. Dort wo zur Zeit Frachter entladen werden.

Hier haben wir das Problem, dass der kleine Fischereihafen verschwinden müsst und je nach Größe auch der Strand von Bajamar beeinträchtigt würde. Wo bleiben dann die kleinen Fischerboote?

 

Verlängerung der linken Hafenseite.

Dies war der ursprünglich Plan, der bereits genehmigt ist und eigentlich nur noch auf eine Zuteilung der erforderlichen Mittel wartet. Hierbei soll die bestehende, östliche Hafenmauer um 125 Meter Richtung Süden verlängert werden. Man möchte damit mehr Kreuzfahrtschiffen Platz bieten und Anlegestellen für echte Ozeanriesen schaffen.

Mittlerweile glaubt man allerdings, dass dieser Bau für für die fernere Zukunft alleine nicht Reicht. Deshalb die weiteren Überlegungen. Man möchte am Ende nicht wie Tazacorte mit einem zu kleinen Hafen dastehen. Dann lieber gleich klotzen.

 

Neubau im Norden der Hauptstadt.

Bei diesen Plänen geht es darum, den Gewerbeverkehr mit Container- und Frachtschiffen in einen neuen Hafen zu verlegen. Der jetzige Hafen hätte dann Platz für Kreuzfahrer, Sportboote und Fischereibetrieb.

Als Standort für neue Hafenanlagen hat man sich das Barranco Seco im Norden der Hauptstadt ausgeguckt. Umwelttechnisch ist da eh schon ein beschädigtes Gebiet, weil es Jahrelang als Deponie genutzt wurde. Dieser Plan gilt jedoch als nicht Wirtschaftlich.

 

Planen für die Zukunft ist schwer.

Plant man zu klein, rächt sich dies in kommenden Jahren. Der Kreuzfahrt Trend ist ungebrochen, aber wenn sich Reeder für neue Routen entscheiden, was jederzeit passieren kann, stehen wir mit leerem Hafen da. Unternehmerische Risiken, die sich halt nicht alle klar kalkulieren lassen.

Über Graja (2003 Artikel)
Details zu den Autoren im Impressum unter: http://la-palma.info/autoren-impressum/

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