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Bohrtürme vor einem Urlaubsparadies?

Foto – Facebook

Flagge zeigen und Solidarität mit der Vernunft
Auch wenn es heute einmal nicht um La Palma geht. Saubere Ölförderung gibt es nicht. Das weiß man auch  auf Fuerteventura wo Erdölförderung vor der Küste geplant ist. Kommunalpolitiker legen dort ihre Scheuklappen ab und setzen auf erneuerbare Energien, das ist  gut so. Werden sie sich durchsetzen können? Ein Argument des Regierungspräsidenten Mario Cabrera: Wer zu 99% von Tourismus lebt, kann nicht auch eine Energieform setzen die Küstengewässer bedroht. (Zitat Comprendes) Wir denken, er hat Recht. Nun sind es von Morro Jable auf Fuerteventura in der Provinz Gran Canaria, bis nach Santa Cruz de La Palma in der Provinz Teneriffa, etwa 360 km, oder als Fährstrecke rund 500 km und 10 Stunden Fahrt. Das ist weit weg, werden jetzt einige Denken. Ja, ist es. Aber Risiken der Tiefseebohrungen sind insbesondere im Falle eines Blowouts wie verschiedene Ölkatastrophen zeigen, kaum beherrschbar. Die Ausbeutung der Erdöllagerstätten begann im 19. Jahrhundert ohne die Umweltschäden der Tiefseebohrungen und ihre Folgen im Griff zu haben. Erst im Dezember 2009 wurde der Öffentlichkeit bekannt, dass bei der Erdölförderung jährlich Millionen Tonnen radioaktiv verseuchter Rückstände anfallen, für dessen Entsorgung größtenteils der Nachweis fehlt. Das Urlaubsparadies der Kanaren sollte davon Abstand nehmen, schnelles Geld zu Lasten der Gewässer und Strände zu machen.

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Über Graja (2021 Artikel)
Details zu den Autoren im Impressum unter: https://la-palma.info/autoren-impressum/

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