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No, we are not Charlie

Auch auf den Kanaren gab es Schweigeminuten und Trauerbeflaggung bei Bevölkerung und Behörden nach dem kaltblütigen Mordanschlag in Paris. Zwölf Tote mussten in Frankreich betrauert werden und Europa gibt sich betroffen. Journalisten zeigen sich weltweit solidarisch und gründen die Bewegung „Je suis Charlie“ (ich bin Charlie).

Soziale Netzwerke platzen aus allen Nähten, Karikaturen mit Solidaritätsbekunden für das Pariser Satire-Magazin „Charlie Hedbo“ erobern Facebook, Twitter und Co. Anschläge können uns nicht mundtot machen, sagen sie in rund 2 Millionen Posts und Tweets und zeigen den Terroristen den (anonymen) Stinkefinger.

Er war auch ein Angriff auf Pressefreiheit und Berufsethos politischer Karikaturisten. So liest man in der internationalen Presse. Fruchtbarer Boden für Rassismus und Fremdenfeindlichkeit und Hexenjagd. In Folge dessen, wurden in französischen Gemeinden Moscheen und ein Gebetsraum beschossen. Auch zu einer Explosion in einem Kebab-Laden soll es gekommen sein.

charlie

Nein, wir sind nicht Charlie, und dass ist ein Problem.
Es ist an der Zeit, Idioten und und radikale Islamisten in unserem Kopf von Islam und Angehörigen dieser Religion zu trennen. Verpeilte Gewalttäter gibt es auch unter Christen, Atheisten und sonstigen Bevölkerungsgruppen. Gewarnt werden muss nicht pauschal vor dem Ausländer. Bis wir das begriffen haben, sind wir nicht Charlie.

 

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Über Graja (2021 Artikel)
Details zu den Autoren im Impressum unter: https://la-palma.info/autoren-impressum/

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