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Die totale Überwachung kommt.

schrotNummernschild-Scanner im Testlauf.
Die Wurzel macht die Frucht. So ist es nicht verwunderlich, dass in Zeiten einer Wirtschaftskrise weniger Neuwagen zugelassen werden, wodurch der Anteil an alten Fahrzeugen steigt.

An sich noch kein Problem. Zu diesem wird es erst, wenn Fahrzeughalter ihre Gammelkisten jahrelang ohne Hauptuntersuchung, nicht selten auch ohne Versicherung, durch den Verkehr schieben.

In Spanien, und auf den Kanaren, wo sich vielerorts Fuchs und Hase noch beseelt die Hände schütteln, drücken sich viele vor einem Tüv-Besuch. Könnte dieser doch eine Trennung vom liebgewonnenen Vehikel zur Folge haben.

Zukünftig sollen Fahrzeuge, die ohne gültige Hauptuntersuchung bewegt werden, mit einem speziell dafür entwickelten Scanner erkannt werden. Er kann an öffentlichen Straßen installiert werden und soll anhand des Kennzeichens feststellen, ob das Auto eine gültige Tüvplakette besitzt. Voll automatisiert bekommt dann der Fahrzeughalter Post vom Straßenverkehrsamt.

Es muss nicht immer Speck sein, auch mit Charme fängt man Mäuse. Der erste Brief soll kein Strafzettel sein, lediglich ein freundlicher Hinweis mit der Bitte, die Hauptuntersuchung nachzuholen. Erst wenn dies nach Ablauf einer Frist nicht geschieht, wird man den bösen Buben oder auch Mädels, mit Sanktionen auf die Finger hauen. Im Oktober beginnt bei der katalanischen Trafico der Testlauf. Danach wird das System der Kennzeichenscanner im gesamten spanischen Territorium eingesetzt.

„Big brother is watching you“.
Was wohl Datenschützer von dieser Überwachungsform halten?

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Über Graja (2021 Artikel)
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