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Drago Whisky aus La Palma

Der gemischte Drache von Aldea.

Wer an Whisky denkt, sinniert über amerikanischen Bourbon, Irish Wiskey oder den populärsten Geist der Welt aus Schottland.

Whisky, das Wort soll aus dem lateinischen „Aqua Viatae“ stammen, finden wir schon im Mittelalter. Doch längst wird das „Wasser des Lebens“ nicht nur in den USA oder englischen Inseln hergestellt. In ganz Europa wird von Schweden über Finnland bis nach Deutschland Whisky gebraut. Besondere Anerkennung erhalten Destillen aus Japan, Australien oder Nepal.

Aber auch Taiwan und La Palma stehen auf der Whisky Landkarte.

 

Kanarischer Whisky aus La Palma.

Macht man im Archipel Urlaub, denkt man an Cocktails am Strand oder Cuba Libre in lauen Sommernächten. Das Zuckerrohr Produkt Rum steht dabei an erster Stelle.

Einige der besten Rum Sorten werden in der „Destileria Aldea“ in San Andres y Sauces auf La Palma produziert.

Das man dort in Puerto Espindola auch einen guten Whisky herstellte, weiß eigentlich kaum jemand.

 

Drago Blended Whisky von Aldea.

Mit dem Drachenbaum hat der goldene Schnaps nichts zu tun.
Der Drago dient hier lediglich als Natursymbol und Namensgeber für eine perfekt ausgewogene Mischung aus exquisiten Grain und Malt Whiskys.

Der „Drago Blended Whikey“ ist weder torfig noch fruchtig, man könnte ihn eher als ausgereift bezeichnen.

Was Geschmack und Aroma angeht, könnte man pauschal sagen –
„er ist anders“.

Es ist ein komplexer Geschmack mit fruchtiger, etwas malziger Ader und einem leichten Holzton aus der Reifelagerung im Eichenfass.

Seine goldene Farbe verdankt der Drago der Herstellung aus komplett ungemälzten Getreidesorten, die lokal auf der Insel angebaut werden.

 

Wo liegt der Unterschied?

Einen kleinen Unterschied finden wir schon in der Schreibweise. Whiskey auf Mais Basis aus den Staaten schreibt man mit „e“, das Gesöff aus Schottland ohne. Ein kleiner Hinweis auf die Herkunft ist das aber nicht.

Wichtiger ist der Rohstoff und seine Verarbeitung.
Bei Scotch wird Gerstenmalz verwendet, welches über offenem Torffeuer getrocknet wird. Insbesondere der Single Malt bekommt dadurch eine besondere Note. Bourbon hingegen besteht zu einem Großteil aus Mais und kennt keine Torfbefeuerung.

Blended sagt eigentlich nur, wie bei dem Whisky aus La Palma, dass unterschiedliche Destillate wie Malt und Grain miteinander vermischt werden um einen gleichbleibenden guten Geschmack zu erreichen. Hier ist der größte Unterschied zu Single Malt Scotch aus schottischen Destillen. Er wird nur aus gmälzter Gerste hergestllt und nicht mit Grain (Getreidemaische) vermischt.

Reifezeit und Lagerung machen einen weiteren Unterschied.
Schottischer Whisky muss mindestens 3 Jahre lagern. Der aus La Palma auch. Dazu verwendet man gerne Weinfässer, in denen vorher Bourbon, Sherry oder Portwein ausgebaut wurde. Dadurch gelangen spezielle Noten von Nuss, Vanille und Ähnliches vom Eichenholz an die edlen Tropfen. Single Malt wird hingegen selten unter 10 Jahre Reifezeit verkauft. Die besten Malts werden mindestens 20 Jahre gelagert.

 

Jedem Tierchen sein Pläsierchen.

Bourbon, Single Malt oder Blended Whisky, Liebhaber der goldenen Tropfen werden sich nicht einig. Viele schwören auf eine ganz bestimmte Destille, lassen andere Meinungen nicht zu. Eines haben jedoch alle gemeinsam. Sie lieben den Genuss und kombinieren gerne einen guten Whisky mit einer noch besseren Zigarre .

Unser Tipp dazu, testen Sie den Drago mit einer echten palmerischen Puro und genießen Sie dabei einen faszinierenden Blick auf den Atlantik.

 

Rum Spezialisten können auch Whisky.

Die Rohrzucker Spezialisten und Rum Produzenten von Aldea in Puerto Espindola haben ihr Potential noch lange nicht ausgeschöpft. Rum wird jedoch das Hauptprodukt bleiben und auch einzig auf der Webseite von Aldea (http://nueva.destileriasaldea.es) angeboten.

Dennoch ist der exotische „Dragon Blended Whisky“ von Aldea mit seinem individuellen Charakter und einer leichten Karamell Note, die wiederum an den Aldea Rum erinnert, eine Probe wert.

Und da nur kleine Mengen hergestellt wurden auch für Sammler ein Blickfang.

Nicht zuletzt wegen seinem goldenen Drachenbaum im Etikett.

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Über Graja (1917 Artikel)
Details zu den Autoren im Impressum unter: https://la-palma.info/autoren-impressum/

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