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Dürre im Nationalpark

Regenmangel in der Caldera de Taburiente.

Es ist zu trocken auf unserer Insel. Durch den Mangel an Regenfällen in diesem Winter ist der Nationalpark Caldera de Taburiente von Dürre bedroht.

Unser bunter Wasserfall „Cascada de Colores“ ist fast trocken, was dazu führt, dass auch aus dem Taburiente Fluss ein kleines Rinnsal wurde. Er wird aus Quellen der Barrancos Rivanceras und Limonero gespeist. Diese liefern bei normaler Wetterlage 1.500 Kubikmeter Wasser pro Stunde (416 Liter pro Sekunde).

Zurzeit fließen nur noch etwa 46% dieser Wassermenge im Vergleich zu einem normalen Winter. Trotz Bewässerung aus Galerien ist diese Wassermenge viel zu wenig.
Quelle: El Lapuron

Ist die Verdunstung über mehrere Monate höher ist als die Niederschlagsmenge, versalzen die Böden und Pflanzen sterben ab. Bei lang andauernden Dürreperioden leiden jedoch nicht nur Pflanzen, sondern auch Tiere unter Durst und schlechter Wasserqualität. Auch die Gefahr für Waldbrände steigt an. Bleibt also zu hoffen, dass es bald wieder Niederschläge auf La Palma gibt.

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Über Graja (1843 Artikel)
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