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Einfarbiger Seglervogel

Einfarbsegler – Apus unicolor.

Ein weiterer Endemit auf La Palma finden wir mit dem Einfarbsegler.
Oft verwechselt mit seinem Verwandten dem Mauersegler, der auf seinem Weg vom afrikanischen Winterquartier in Richtung Mitteleuropa fliegt, ist der „Einfarbsegler“ aus der Familie „Apodiadae“ ein endemischer Vogel, der auf Madeira und den Kanaren das ganze Jahr zu Hause ist.

Der gesellige Vogel ist manchmal auch in gemischten Schwärmen mit dem Mauersegler unterwegs, was die Unterscheidung erschwert, weil im Flug wichtige Unterscheidungsmerkmal schlecht zu erkennen sind. Mit einer Körperlänge von ca. 15 cm ist er geringfügig kleiner als ein Mauersegler.

Die Färbung des Einfarbsegler ist sehr dunkel schwarz und im Gefieder dem Mauersegler ebenfalls ähnlich. Allerdings ist sein Rumpf stromlinienförmiger und etwas „schnittiger“ als bei seinem Verwandten.
Fachleute sagen, der Ruf des Einfarbsegler ist ein wenig höher und pfeifender als beim Mauersegler. Der Leihe dürfte das aber nur schwer unterscheiden können.

Einfarbsegler fühlen sich wohl bei uns.

Der Vogel ist von Meereshöhe bis auf 2500 Höhenmeter zu sehen, fühlt sich auf Grund des starken Reliefs besonders auf Madeira, La Gomera und La Palma wohl, ist aber mit Ausnahme von Lanzarote und Fuerteventura auf allen Inseln der Kanaren zu Hause.

Er brütet am liebsten in tiefen Schluchten in Meeresnähe, macht aber auch vor dem höchsten Gipfel nicht halt.

Gefährdet ist der Einfarbsegler nicht.
Seine Population ist stabil, es werden mehrere Tausend Brutpaare geschätzt und nur wenige Feinde, wie zum Beispiel der Falke machen ihm durch Luftjagd das Leben schwer. Für andere Greifvögel ist er wenig interessant und eher eine Gelegenheitsbeute.

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Über Graja (1916 Artikel)
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