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Einwohnerzahlen schrumpfen, schuld sind die Ausländer.

goodbeyKanaren werden unbeliebter.
Mehr als 11.000 Einwohner haben die Kanarischen Inseln in einem Jahr durch Abwanderung von Ausländern verloren. So die Tageszeitung diariodeavisos nach der heute veröffentlichten Statistik der INE. Diese weist einen Rückgang der ausländischen Bevölkerung von 3,8% aus. Die tatsächliche Zahl dürfte noch weitaus höher liegen denn nur wenige melden sich bei einem Wechsel ins Heimatland auch bei der Gemeinde ab.

Gründe sind in der Statistik nicht genannt. Darüber kann man jedoch prächtig spekulieren. Behördliche Regulierungswut, Wirtschaftskrise, Arbeitslosigkeit oder geplatzte Träume, so einige Argumente werden da angeführt. Auch rückläufige Touristenzahlen entziehen dem Einen oder Anderen die wirtschaftliche Grundlage. Selbst Rentner ziehen vermehrt wieder in ihr Heimatland, weil das System der Krankenversorgung zunehmend schlechter wird.

299.774 ausländische Bürger sind auf den Kanaren registriert. Deutsche machen mit 41.503 den größten Teil aus, so die Statistik. Gefolgt von Briten und Italienern. Ein kleinerer Teil sind Marokkaner und Kolumbianer. Speziell auf La Palma ist die Gruppe der Venezolaner und Kubaner stark vertreten. Wie viele Mitbürger uns noch den Rücken kehren, wird die nächste Erhebung zeigen, denn auch Kanarios suchen vermehrt ihr Glück im Ausland. Damit wächst das Problempotenzial der Gemeinden.

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Über Graja (1917 Artikel)
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