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Enteignung für Promenade

Finca Besitzer werden enteignet.

Eine 11 Kilometer lange Promenade könnte bald den Süden von La Palma zieren. Wanderer sollen ungehindert von La Zamora zum Leuchtturm und den Salinen flanieren, so ein Plan der Südgemeinde Fuencaliente. Und weil Wandervögel auch irgendwo Parken müssen, sollen auch gleich ein Dutzend Parkplätze angelegt werden.

Dass dieses Gebiet unter Naturschutz steht ist kein Problem, weil man eng mit der Generaldirektion für die Nachhaltigkeit der Küste und dem Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, zusammenarbeitet. Komisch wird die Sache erst mit Eigentumsrechten, denn die erforderlichen Ländereien gehören nicht der Gemeinde.

Vor Baubeginn müssen also Eigentumsrechte für die 11 km lange Strecke geklärt werden.

72 Fincas sind betroffen.

Wie man heute in der El Dia lesen konnte, hat Senator Mariano Hernandez dazu Stellung bezogen und angekündigt, dass landwirtschaftliche Betriebe die nicht verkaufen wollen, enteignet werden.

Konkret geht es um 72 Fincas die von diesem Küstenweg betroffen sind. Einige davon sollen bereits verkauft haben oder an die Gemeinde verkaufen wollen. Andere möchten ihr Eigentum wohl behalten, bei manchen Ländereien sind Eigentümer gar nicht auffindbar.

Große Probleme sieht man darin nicht, denn der spanische Staat kann Eigentumsverhältnisse durch Enteignung klären. Das ist rechtens …sagt man. Aber es wurde auch mal versichert, dass der Diesel sauber ist.

Wer nicht bezahlt wird abgefackelt.
Sicherlich würde ein Wanderweg entlang der Südküste, mit Verbindung der Strände zum Leuchtturm eine Aufwertung der touristischen Infrastruktur für Fuencaliente bedeuten. Ein seltsames Gefühl bekomme ich aber immer dann, wenn der Weg zu Baumaßnahmen an italienische Camorra erinnert.

Über dieses Thema können wir in naher Zukunft sicherlich noch einiges lesen.

Über Graja (2009 Artikel)
Details zu den Autoren im Impressum unter: http://la-palma.info/autoren-impressum/

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