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Fehlalarm oder gutes Versteck

salvamentoDas Boot „Alphared“ der Seerettung rückte heute aus, um ein Flüchtlingsboot, dass es möglicherweise gar nicht gibt, zu retten. Nach einem, nicht näher definitierten Hinweis, rückte erst die „Policia Local“ aus „Puerto Naos“, dann die „Guardia Civil“ aus, um von Land nach der „Patera“, wie man hier Flüchtlingsboote der afrikanischen Küste nennt, Ausschau zu halten.

Nachdem weder die Seerettung, noch der herbeigerufen Helikopter der „GES“ afrikanische Flüchtlinge, noch ein Boot sichten konnten, wurde der Alarm eingestellt. Ob lediglich etwas verpeilte Anwohner ein Flüchtlingsboot gesehen haben wollen, oder tatsächlich eine Patera die Insel verpasste, eventuell auch an Land ging, ist nicht geklärt.

Im Gegensatz zu Fuerteventura, die Insel mit dem geringsten Abstand zur afrikanischen Küste, ist La Palma recht selten von Flüchtlingen betroffen. Wenn dann tatsächlich, wie im März letzten Jahres, ein Boot hier ankommt, sind es in der Regel falsche Navigation oder wetterbedingte Umstände.

 

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Über Graja (2021 Artikel)
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