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Fehlschlag oder Pause?

Bohrt er oder bohrt er nicht. Eine Zahnarztfrage die sich Kanarenbewohner bei der staatlichen Ölgesellschaft Repsol noch immer stellen. Niemand kann zurzeit mit Gewissheit sagen, ob Repsol im Erdölspiel die Stopp, oder Pausentaste gedrückt hat. Gestern gab es von Repsol eine offizielle Presseerklärung.

Die Erkundungsbohrungen im Atlantischen Ozean, 60 km vor der Küste von Fuerteventura und Lanzarote sind abgeschlossen. Man habe Gase von Methan bis Hexan gefunden, was bestätigt, dass Öl dort abgelagert ist. Kohlenwasserstoffe sind jedoch zu dünn und nicht verwertbar. Deshalb wird das Bohrschiff Rowan Renaissance nach Angola verlegt und keine weiteren Sondierungs Aktivität in diesem Bereich durchgeführt. Am 11. Januar, wurde eine Gesamttiefe von 3.093 Metern (882 Meter Wassertiefe und 2211 Meter Untergrund) erreicht und die Bohrlöcher werden in der nächsten Woche unter strengsten Sicherheitsprotokollen abgedichtet werden.

Ob dies tatsächlich der endgültige Stopp von Probebohrungen ist, oder die expandierende Ölfirma, sie hat gerade den kanadischen Ölmulti „Talisman Energy“ für 6,64 Mrd. Euro aufgekauft und wandelt sich damit zum zu einem der größten Energieunternehmen weltweit, zu einem späteren Zeitpunkt ihre Suche an anderer Stelle fortsetzt, geht aus der Presseerklärung nicht hervor. Die von der spanischen Regierung erteilten Genehmigungen gelten weiter und würden eine spätere Wiederaufnahme der Arbeiten zulassen.

Bisher zu diesem Thema:
Fluch und Segen im Atlantik.
Rettet die kanarischen Inseln
Eine Frage der Ehre oder bittere Notwendigkeit
Zwei Messbecher im Umweltministerium
Greenpeace an der Kette
Militäreinsatz vor den Kanaren

 

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Über Graja (2021 Artikel)
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