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Fischer machen das Meer leer.

Studie zum Fischfang läuft.
Bei ruhigem Meer werden an den Küsten von Teneriffa und La Palma mehr Fische gefangen. Soweit nicht verwunderlich, denn ohne Wind und hohe Wellen ist es leichter aufs Meer hinaus zu fahren oder in steile Felsklippen zu klettern. Welchen Einfluss die Küstenfischerei auf unsere marinen Ressourcen hat, soll nun in einer Studie, unter Beteiligung des Konsortium Reserva Mundial de La Palma geklärt werden. Das Hauptproblem für eine ausgewogene Nutzung der Meeresumwelt der Insel ist die schlechte Planung der marinen Fläche von La Palma, erklärt der Biologe Carlos Sangil, einer der Techniker des Konsortiums.

Unter die Lupe genommen wurde nicht nur die Berufsfischerei, auch Sportfischer und Brandungsangler wurden befragt, um die Artenzusammensetzung der Fänge, Größe, Gewicht und Fanggebiete zu bestimmen. Denn die Küstenfischerei erfolgt, von 250 Berufsfischern und etwa 6.000 lizenzierten Sportanglern an mehreren konzentrierten Küstenstreifen der Insel. Illegale Angler, die ohne entsprechende Genehmigung auf Fang gehen, sind dabei natürlich nicht berücksichtigt.

Das Meer ist ein zentrales Element in der Entwicklung der Insel aber es fehlt an Management, denn die Interaktion zwischen Mensch und natürlicher Umwelt endet in unkontrolliertem Raubbau. Ergebnisse der Feldstudie wurden noch nicht veröffentlicht, ob damit die Erhaltung und nachhaltige Nutzung der Küste zu erreichen ist? Seit 2007 geht der Anteil an Fisch aus Zuchtfarmen kontinuierlich zurück und die Fangquoten steigen.

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Über Graja (2021 Artikel)
Details zu den Autoren im Impressum unter: https://la-palma.info/autoren-impressum/

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