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Geben offizielle Stellen falsche Zahlen an?

Eine Detonation folgt der nächsten. Fallzahlen steigen explosionsartig an. Ausgangssperre wurde verlängert.

Fallzahlen

Aktuelle Situation undurchsichtig.

Offizielle Stellen geben neuste Daten zu Corona Infektionen bekannt. Häufig ist das durch abweichende Angaben oder veraltete Zahlen etwas undurchsichtig. Wie kommt es dazu?

Zu Beginn der Corona-Krise in Europa konnten Fallzahlen mehrmals täglich noch von Hand aktualisiert werden. Durch die explosionsartige Vermehrung des Covid-19 Virus ist dieses Vorgehen nicht mehr machbar.

Der neue Weg ist länger.
Weltweit werden Infektionen von örtlichen Gesundheitsämtern an zuständige Landesbehörden gemeldet. Manche sind dabei schnell, andere geben die Daten am nächsten Arbeitstag weiter. Einige Länder melden Infektion bereits nach dem ersten positiven Test, andere warten dazu eine zweite Diagnose ab.

Diese gesammelten Daten werden dann elektronisch erfasst und an wichtige Institutionen wie das Robert Koch Institut in Deutschland, die spanische DCD (Data Carrier Detect) der WHO (World Health Organization) oder das European Centre for Disease Prevention geschickt und dort verarbeitet und Publiziert. Auch eingebundene Institutionen wie die JHU (Johns Hopkins University) bearbeiten und veröffentlichen diese Daten.

Manchmal werden Zahlen genannt, die alle bisherigen Erkrankungen anführen, andere beziehen sich auf aktuell erkrankte Personen und rechnen genesene oder verstorbene Personen nicht mit ein. Da dies ebenfalls für Verwirrung sorgt, verwenden wir hier die Daten der JHU.

 

Falsche Zahlen gibt es nicht!

Fallzahlen, sofern sie von einer offiziellen Institution kommen, sind also nicht falsch. Lediglich zu unterschiedlichen Zeitpunkten aktualisiert.

Einzig die tatsächliche Menge infizierter Menschen kann jedoch nicht festgestellt werden, weil nur erkannte Infektionen gelistet werden. Wo wir tatsächlich stehen, könnte nur ein Test der gesamten Bevölkerung zeigen.

Alleine auf La Palma würde eine solche Aktion rund 84.000 Untersuchungen und Laborauswertungen bedeuten. Ein Aufwand, der zurzeit wohl nicht zu stemmen ist.

Macht umdenken Sinn?

Ein führender, französischer Wissenschaftler hat diese Maßnahme gefordert. Nach seiner Meinung könnte man durch Tests der gesamten Bevölkerung die Ausgangssperren beenden und nur noch tatsächlich infizierte Personen unter Quarantäne stellen.

 

Entwicklung seit Beginn unserer Ausgangssperre.

Hausarrest Tag 1 Weltweit:145.374
Heute Aktuell Weltweit:316.659
Spanien Tag 1:5.232
Spanien heute:28.603
Kanaren Tag 1:63
Kanaren heute:414
La Palma Tag 1:2
La Palma heute:14

Aktuelle Folgen der Pandemie:

InfiziertGeheiltTote
Weltweit316.65994.17513.664
Germany23.97426692
Spanien28.6032.1251.756
Kanaren41479
La Palma14

Dies begründet den Alarmzustand sowie dessen heute beschlossene Verlängerung bis zum 11. April.

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Über Graja (1979 Artikel)
Details zu den Autoren im Impressum unter: https://la-palma.info/autoren-impressum/

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