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Graja bitter böse

Unser endemischer Rabenvogel sieht die Dinge aus der Luft – mit Abstand und Gelassenheit. Der Blog Autor nicht immer. Manchmal ironisch bis witzig, manchmal bitter bis böse, werden aktuelle Geschehnisse hier dargestellt. Heute ist mal wieder böse, mit einem Touch Verbitterung und Ratlosigkeit an der Reihe.

Erneut wurden auf der Isla, nichtimmerbonita, mehrere Hunde vergiftet.
„Las Tricias“ in der Gemeinde „Garafia“ zeigt sich diesesmal, mit vergifteten Fleischködern, tier- und menschenfreundlich. Mindestens sechs Haushunde, so eine Warnung in der elapuron, fielen diesem gemeinen Giftanschlag zum Opfer, weil Giftköder in private Vorgärten geworfen worden.

Bewusst nenne ich nicht den großen Unbekannten als Hundemörder und Tierquäler, denn er ist nur ein Spiegelbild der Gesellschaft. Strafrechtliche Konsequenzen hat er, wenn überhaupt, nur halbherzig zu fürchten. Zu viele Inselbewohner sehen mit ihrem gestörten Verhältnis zu Tieren darin keine Straftat. Gemeinden und Behörden sehen untätig zu. Ja, das ist eine Unterstellung, sie beruht auf Erfahrungen der Vergangenheit. Ermittlungswille und Ermittlungserfolge – äußerst gering. All dass wird von der Bevölkerung hingenommen.

Drohung an Hundehalter
Selbst öffentliche Drohungen, wie auf diesem Bild in der Gemeinde Fuencaliente, werden nicht geahndet.

Wer Tiere quält, egal ob Hunde oder Katzen, hat auch vor menschlichem Leben kein Respekt und in einer gesunden Gesellschaft eigentlich keinen Platz. Geschehnisse, die auch Besucher abschrecken. Werbung geht anders.

Dazu hatten wir des öfteren geschrieben, einige Beispiele:

Achtung: Giftmörder in Tenagua!


Gestörtes Verhältnis zum Wappentier


Gemeiner Anschlag auf Jagdhunde


Es riecht nach einem Skandal

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Über Graja (1917 Artikel)
Details zu den Autoren im Impressum unter: https://la-palma.info/autoren-impressum/

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