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Grünes Licht und Tijarafe traut sich was

oleEs geht mal wieder um die Euronen.
Um soziale und komunale Dienste aufrechtzuerhalten, benötigen unsere Gemeinden Geld. Geld, das sie in aller Regel nicht, oder nur zu einem Teil, selbst aufbringen können. Gleich 14 dieser kleinen Gemeinden tummeln sich auf unserer kleinen Insel. So hat dann das „Cabildo de La Palma“ grünes Licht für einen Verteilungsplan der Dineros gegeben.

3,4 Millionen sollen bis 2015 an die Gemeinden verteilt werden. Den größten Brocken daran sammelt mit 132.796,77 Euro die Hauptstadt Santa Cruz, ein Restbetrag von nur 46.642,09 EUR geht an die Gemeinde Fuencaliente.

hundMut beweist die Gemeinde Tijarafe. Sie geht ein allgemeines Problem an, um das sich Andere bisher erfolgreich drücken. Wenn das Thema Tierschutz und streunende Hunde fällt, sitzen in den Rathäusern drei Affen die nichts hören, nichts sehen und auch nichts dazu sagen möchten.

Nicht so in Tijarafe. Dort hat die Gemeindeverwaltung das Problem nicht nur erkannt, man handelt. Auch wenn in Krisenzeiten das Geld nicht locker sitzt (aus dem oben genannten Topf bekommt Tijarafe bis 2015 nur 51.563,90 Euro), hat man ein Übereinkommen mit dem örtlichen Tierarzt getroffen und möchte in die Sterilisierung von Hunden investieren. Gleichzeitig lehnt man sich aus dem Fenster und fordert die Inselregierung zum Handeln auf. Die solle ein Tierheim als Auffangstation schaffen.

Eine Forderung, die Tierschützer seit Jahren laut rufen, die Töne aber in den Weiten der leeren Kassen verhallen. Keine Gemeinde möchte als erstes eine Auffangstation installieren, zu groß ist die Gefahr, dass alle herrenlosen Tiere der Insel dort landen. Vielleicht wird das ja was, wenn weitere Stadtväter auf den Wagen aufspringen und das Cabildo de La Palma in Zugzwang bringen.

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Über Graja (2021 Artikel)
Details zu den Autoren im Impressum unter: https://la-palma.info/autoren-impressum/

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