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Hubschrauberrettung in Garafia

„Emergencia y Salvamento“, „Bomberos“, „Policía Local“, „Guardia Civil“, „agentes de la Medio Ambiente“ und „Ayuda en Emergencias Anaga“ im Rettungseinsatz. Eine Meldung, die sich erst einmal sehr dramatisch anhört. Bei einem Notruf ist es aber normal, dass alle Kräfte informiert werden.

Hintergrund ist ein Hubschraubereinsatz bei dem heute mittag gegen 13 Uhr weider einmal ein Wandersmann, genauer gesagt eine 67 Jahre alte, deutsche Frau in der Gegend von „Cruz del Llano“ bei „Tijarafe“ geborgen werden musste. Die Touristin hatte sich bei einem Sturz mehrere schwere Verletzungen zugezogen und musste in unwegsamen Gelände per Helicopter der „GES“ geborgen werden. Sie wurde ins inseleigene Krankenhaus geflogen, weitere Einzelheiten sind nicht bekannt.

Was im Einzelfall ein dramatisches Erlebnis ist, kommt für Rettungskräfte auf La Palma in regelmäßigen Abständen. Immer wieder werden Wanderer vermisst oder verletzen sich und müssen geborgen werden. Auffallend ist allerdings die Altersgruppe. Verfolgt man die Meldungen über mehrere Jahre, kann man erkennen, dass die Altersgruppe von 60 bis 75 Jahren am häufigsten betroffen ist. Hier stellt sich die Frage, ob unsere Wanderinsel zu anspruchsvoll, Wanderwege gefährlich sind, ältere Menschen sich schlicht überschätzen, oder Wandern tatsächlich, wie wir im November berichtet hatten, ein Risikosport ist.

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Über Graja (2021 Artikel)
Details zu den Autoren im Impressum unter: https://la-palma.info/autoren-impressum/

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