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Hurrikans im Anflug

Es könnte ein stürmischer Winter werden.

Winterstürme sind auf den Kanaren ein regelmäßiges Phänomen.
Eher selten sind tropische Wirbelstürme. Sie treten östlich von 180 Grad Länge im Nordpazifik und Atlantik auf, sind aber auf den Kanaren recht selten. Der letzte große Sturm mit Windgeschwindigkeiten von 120 km/h fegte im November 2005 über die Insel. Auf Teneriffa wurden damals 150 Kilometer pro Stunde gemessen. Auch 2010 oder 2013 gab es heftige Stürme.

Die kanarische Regierung soll in den letzten Tagen eine Warnung herausgegeben haben, die Gemeinden vorab warnt und sie auffordert, Vorbereitungen für extreme Wetterlagen zu treffen. Später wurde dies dementiert. Möglicherweise, um keine Unruhe zu stiften. Wie hoch ist die Sturmgefahr diesen Winter wirklich?

Diesen Winter könnte es schlimmer kommen.

Wirbelstürme beziehen ihre Energie aus dem Meer. Dies geschieht immer dann, wenn im Herbst große Wassermengen verdunsten und in höheren Lagen auf kalte Luftschichten treffen. Durch die Corioliskraft beginnt sich die Luft zu drehen und riesige Wirbel entstehen.

Zur Entstehung dieser Stürme reicht bereits eine Wassertemperatur von 24 Grad aus. Dieses Jahr, erlebten die Kanaren den heißesten Sommer seit 30 Jahren. Temperaturen lagen 1,5 Grad über den normalen Werten. Auch der Atlantik heizte sich ungewöhnlich auf. In diesem Sommer hatten wir 26 Grad Oberflächentemperatur, was nicht nur den Algenwuchs begünstigt, verdampfendes Wasser fördert die Sturmbildung über dem Atlantik.

 

Stürme mit hoher Wahrscheinlichkeit

Der Winter kommt und bald sinken die Temperaturen. Dann wird es ziemlich sicher Stürme geben. Diese könnten häufiger, vor allem aber stärker als in den letzten Jahren blasen.

Über Graja (1912 Artikel)
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