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Jäger auf der Straße

Jäger Demo und Jagdsaison auf La Palma.

Gegen Beleidigung und Lebensweise.
Tausende Jäger demonstrierten diesen Sonntag in den Provinzen Teneriffa und Gran Canaria. Sie unterstützten damit eine Kundgebung, bei der Jäger in ganz Spanien gegen die straflose Beleidigung in sozialen Netzwerken auf die Straße gingen.

Der Königliche Jagdverband EFEC (Real Federación Española de Caza) hatte zu der Demo unter dem Motto „Ja zur Jagd, unsere Art zu leben“ aufgerufen, weil nach Meinung der EFEC „radikale Gruppen“ von Umwelt- und Tierschützern, wahllos Jäger und deren Tätigkeit beschimpfen und verunglimpfen.

Man möchte darauf hinweisen, dass fast eine Million Menschen in Spanien legal eine nachhaltige, ethische und regulierte Jagd betreiben. Sie ist ein wesentliches Instrument für das Gleichgewicht zwischen Arten und Ökosystemen.

Deshalb so der Jagdverband, müsse die Regierung Maßnahmen ergreifen, um Eskalation von Beleidigungen und Angriffen radikaler Jagdgegner in öffentlichen Netzwerken zu stoppen. Solche Anfeindungen sollen nach Meinung der Jäger nicht Straflos bleiben.

 

Auch auf La Palma ist die Jagd umstritten.

Jährlich macht die Jägerschaft Schlagzeilen oder Anwohner fühlen sich belästigt. Dabei geht es selten um Schusswaffen, meist spielen dabei Jagdhunde eine Rolle weil sich Viehzüchter belästigt, Wanderer nicht wohl fühlen, wenn sie plötzlich einer Hundemeute begegnen.

 

Jagdsaison beginnt im August.

Im Juli geht es dem Arrui an den Kragen, die Jagd auf Hasen mit Schrotflinte, Hund und Fretchen startet auf La Palma am 6. August und geht bis zum 3. Dezember. Dabei dürfen pro Jäger maximal vier Nager am Tag und zehn pro Mannschaft erlegt werden.

Tauben dürfen vom 24. September bis 12. November geschossen werden. Ein Limit für die Zahl bejagter Tiere gibt es nicht.

Rebhühner werden mit Hund und Flinte vom 10. September bis 12. November gejagt. Hier darf der Jäger drei, oder die Jagdgesellschaft sechs pro Jagdtag erlegen.

Jagdgebiete und Trainingszonen für Jagdhunde.

BREÑA ALTA: Barranco de Juan Mayor, lomos los Mestres bis Fuente de Aduares, Camino de la Fuentes, Pista hilera de la Cumbre.

VILLA DE MAZO: La Caldereta, Zona marítima terrestre, Canal intermunicipal de Fuencaliente, cauce Barranco Hondo y Pista al Porís.

FUENCALIENTE DE LA PALMA: Pista Lomo Alto, Canal Estatal, Carretera del Cabildo bis zur Küste Las Caletas, Malpais Volcán Martín bis Villa de Mazo, Roque de la Orchilla bis las Cabras.

LOS LLANOS DE ARIDANE: Von acantilado de la Playa del Perdido, carretera cruce La Laguna bis Pedregal, von der Playa del Remo bis zur LP-2, LP-2 bis Puerto Naos, La Bombilla und el Remo.

TIJARAFE: Barranco de Jieque, Sendero SL TJ71, Sendero GR-131, Barranco de Jique bis Sendero SL TJ71.

GARAFIA: Granadera, Lomo de la Cruz und Fuente la Huerta, Caboquitos, Cuevas Coloradas, Barranco de la Luz, Barranco de los Tanques.

BARLOVENTO – S. ANDRES Y SAUCES: Llano de Lomo Quinto, Pista de Guerreros al Canal Barlovento, Pista de Meleno, pista Monte los Sauces, Pista Lomo Los Frailes, barranco de La Herradura, Acantilado.

PUNTALLANA: Barranco de Agua, Barranco Seco, Zona marítimo terrestre, Carretera General del Norte LP1, Llano de Tenagua.

Das Training mit Jagdhunden ist donnerstags, samstags, sonntags und an Feiertagen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang erlaubt.

Quellen: Orden Anual de Caza de Canarias para la temporada 2017/2018 / Estatuto de Autonomía materia de caza / Dispociciones Generales – Consejería de Política Territorial, Sostenibilidad y Seguridad

Über Graja (2009 Artikel)
Details zu den Autoren im Impressum unter: http://la-palma.info/autoren-impressum/

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