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Kungelei in El Paso

Umgangssprachlich bezeichnet „Kungelei“ eine Vetternwirtschaft, heimliche Absprachen und unlautere Geschäfte. Genau dies wirft der Inselreporter V.Martin, in einem Artikel der „El Dia“, dem „Cabildo de La Palma“ vor.

Das „Cabildo de La Palma“ zahlt mit öffentlichen Geldern, jeden Monat mehr als 5.000 Euro an Stromrechnungen für ein halbes Dutzend Privatunternehmen. Der Skandal geht aber noch weiter, einige dieser Firmen sollen auch keine Miete zahlen und ihr Wasserverbrauch wird ebenfalls von der öffentlichen Hand getragen. In einigen Fällen soll es nicht einmal eine gültige „Apertura“ (Betriebsgenehmigung) geben. Seit 2012 soll das laut Pressebericht schon so laufen.

Privilegien, die den Firmen, sie befinden sich alle auf dem Gelände der 30.000 Quadratmeter große Industriefläche der ehemaligen „Winston“ Tabakfabrik in El Paso, einen klarern Wettbewerbsvorteil verschaffen. Ein Vorteil, den viele als „unlauter“ und als Bereicherung mit Steuergeldern bezeichnen.

Möglich machte das ein Vertrag, den die ehemalige Präsidentin des „Cabildo de La Palma“, Guadalupe Gonzalez Tano unterzeichnete, um die Wirtschaft mit einer Technologieinitiative zu fördern.

Nachdem die Kungelei aufgeflogen ist, möcht man die Situation bereinigen. Da allerdings die Infrastruktur fehlt, es gibt nur einen zentralen Stromzähler aber keine Wasseruhr oder Stromzähler bei den Firmen, kann das Ganze noch eine längere Zeit dauern und eine Menge (öffentlicher) Gelder kosten.

 

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Über Graja (2021 Artikel)
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