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Leckere Heilpflanze

Mango Zeit auf La Palma.

Die Mango (Mangifera indica) stammt ursprünglich aus Indien und Borneo. In hinduistischen Schriften wurde Mango bereits 1200 vor Chr. Als Götterspeise gepriesen. Dort sagt man, es gibt nur zwei Jahreszeiten, den Monsun und die Mango. Der eine erquickt die Erde, die andere die Seele.

Da die Frucht im tropischen Regenwald zu Hause ist, findet sie auf La Palma beste Bedingungen.

Ja, sie wächst auch auf den Philippinen, Australien, Südamerika oder an der Elfenbeinküste. Aber …auch auf der Isla bonita.
Und nun ist die Erntezeit gekommen.

 

Die Mango.

Eine wertvolle Frucht, die sich an dem immergrünen Mangobaum entwickelt. Bis zu 45 Meter kann der Baum in die Höhe ragen. Alleine die Baumkrone kann einen Durchmesser von 30 Metern erreichen.

Dies sind aber seltene Exemplare. Die Regel ist da eher unser Baum. Er ragt nur 6 Meter in den Himmel, bringt es aber schon auf 4 Meter im Durchmesser. Dafür hängt er jährlich voller Früchte.

Es beginnt mit kleine weißen Blüten, die sich rosa verfärben und stark nach Lilien duften. Sind sie verwelkt, müssen wir noch etwa 5 Monate auf die reifen Früchte warten. Dann, Mitte September ist es soweit. An langen Stielen hängen die ersten Reifen Mangos. Bunt sind sie. Grün, gelb, rot an einer Frucht. Schält man sie, verbreitet sich ein aromatisch-süßlicher Duft.

 

Mango lecker und gesund.

Der Geschmack erinnert etwas an Pfirsich, hat aber dennoch eine ganz eigene, sehr intensive Note. Dies macht die Mangofrucht zu einem echten Allrounder in der palmerischen Küche. Man kann die Mango roh verzehren. Meist werden die Früchte jedoch zu Saft, Kompott, Marmelade oder Eiscreme verarbeitet.

Ich persönlich mag es zusammen mit Hähnchen in Kokos-Curry, oder als Sauce zu frisch gegrilltem Fisch. Müsli Fans können Mango auch trocknen oder als Snack zwischendurch gegen den kleinen Hunger nutzen. Wer einen Mixer bedienen kann, hat die Möglichkeit Mango als Saft, Smoothie oder in Cocktails zu verarbeiten.

 

Heilpflanze für Hobbygärtner.
Achtung: Die Schalen der Frucht wirken Allergen und hautreizend.
Der Rest hat es aber in sich, denn geschälte Früchte sind frei von Allergenen und haben vielfach heilende Wirkungen.

Das Zusammenspiel von Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen macht Tropenfrucht zu einem Obst, welches laut Studien das Risiko für Alzheimer, Arteriosklerose und Krebs senkt. Außerdem reduziert Mango trotz seiner Süße die Blutzuckerwerte.

 

Darüber hinaus hat der Mangobaum noch mehr zu bieten.

Seine Blüten wirken gegen Durchfall und Blasenentzündungen.

Die Baumrinde soll Rheumatismus, Diphtherie und Bronchitis vertreiben.

Macht man einen Tee aus Mangoblättern, wirkt das gegen Asthma und Angina.

Selbst der an sich giftige Kern dieser Frucht wird verarbeitet.

In der Naturkosmetik wird er als feuchtigkeitsspendende Mangobutter für Lotionen und Lippenbalsam angepriesen. Samen der Frucht werden zu Mangokernöl verarbeitet und bei der Herstellung von Schokolade eingesetzt.

 

Wir bleiben beim Verzehr der Mango.

Denn Mangos stecken voller Vitamin C, Vitamin E und B-Vitamine, die besonders wertvoll für unser Immunsystem sind, und unsere Zellen vor negativen Folgen von Stress zu schützen. Dazu müssen wir die Mango zu richtigen Zeitpunkt essen.

Reif ist die Frucht, wenn sie frisch duftet und auf leichten Druck etwas nachgibt.

Sobald sich drei bis vier Millimeter groß, schwarze Punkte bilden, ist die Mango vollreif.

Sie muss dann innerhalb von zwei bis drei Tagen verzehrt werden.

Danach beginnt sie zu gären. Unser Hund mochte das, zeigte aber einen leicht beschwipsten Anflug.

Als Alternative kann die Mango auch grün geerntet werden und dann nachreifen.
Allerdings bleibt dabei viel Aroma auf der Strecke.

 

 

Mango Zeit auf La Palma ist in diesem Monat.
Genießen Sie die frische Frucht.
100 g Mango enthalten: 30 mg Vitamin C, 0,05 mg Vitamin B, 190 mg Kalium, 18 mg Magnesium so wie Folsäure, und nur 0,4 g Fett.

Über Graja (2009 Artikel)
Details zu den Autoren im Impressum unter: http://la-palma.info/autoren-impressum/

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