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Neue Strand Gesetze

Regierung sorgt für mehr Sicherheit.

Eine neue Verordnung soll den Gemeinden vorschreiben, wie gefährliche ihre Strände sind und wie diese gesichert werden müssen.

111 Tode in den letzten 15 Monaten sind eindeutig zu viel. Es muss gehandelt werden, denn immer wieder kommen Menschen im Atlantik bei Wassersport oder Schwimmen ums Leben. Nun möchte man die Strände der Kanaren sicherer machen.

Schutzmaßnahmen nach Risiko Klasse.

Das neue Sicherheitsdekret, soll noch in diesem Jahr zum Tragen kommen. Es teilt Strände und Badestellen in Risikogruppen ein. Je höher das Risiko, desto mehr Sicherungs- und Rettungsmaterial muss zur Verfügung stehen.

 

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Strände sollen nun in die 3 Risikoklassen hoch, moderat und gering eingeteilt werden. Zur Klassifizierung zieht man eine Reihe von Daten heran. So wird Umfang und Größe der Strände, Besucherzahlen und Art der Nutzung und Aktivitäten berücksichtigt. Aber auch Risiko Elemente, besondere Gefahren und die Historie bisheriger Unfälle spielen bei der Gefahren Klasse eine Rolle.

Je nach Gefahrenklasse, muss der Strand dann mit Warnschilder und Sicherheitshinweise, Strandwache, Beflaggung, Rettungsschwimmer und Rettungsmaterial wie zum Beispiel SOS Punkte oder Defibrillatoren ausgestattet werden.

 

Sicherung der Strände ist auf den Kanaren Sache der Gemeinde.
Diese werden dann wohl, wenn sie eine Schließung der Badestellen verhindern möchten, etwas tiefer in die Tasche greifen müssen, um ihre Strände zu sichern. Allerdings hat die Regierung der Kanaren vorgesehen, dass betroffene Gemeinden mit Geldern in Höhe von 30 Millionen Euro der Fdcan unterstützt werden. Diese sollen der Finanzierung erforderlicher Maßnahmen dienen, damit es nicht zu Schließungen der Strände kommt.

Nieves Lady Barreto, Ministerin für Territorialpolitik und Sicherheit der Kanarischen Inseln ist der Meinung, dass das neue Gesetz, an dem mehr als 70 Verbände und Organisationen, Rettungsschwimmer und Bürger mitgearbeitet haben, kurz vor der endgültigen Genehmigung steht. Ein genaues Datum wurde allerdings nicht genannt.

Quelle: Gobierno de Canarias

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