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Neues zum Wochenanfang

+++ Airbnb am Ende +++ Kulturgüter +++ Lob für Tijarafe +++ Subventionen +++

Aktuelle La Palma Nachrichten zum Wochenbeginn.

Das Ende von Airbnd auf den Kanaren?

Wie Europapress berichtet, möchte die Kanarische Regierung nun die private, Touristische Vermietung auf den Inseln verbieten. Das Gobierno de Canarias hat diesen Montag einen Gesetzesentwurf vorgelegt, der die Vermietung von Zimmern, Häusern und Wohnungen regelt. Noch in diesem Jahr sollen die Einschränkungen gültig werden. Nach der Neuregelung, darf in Touristischen Gebieten nicht mehr privat vermietet werden. Allerdings sind Ausnahmen, die den Gemeinden unterliegen vorgesehen.

Von den knapp 32.000 Unterkünften mit ca. 130.000 Betten, sollen gerade einmal 6.000 legal vermieten. Dies führt zu erheblichen Preissteigerungen und macht es Einheimischen kaum noch möglich bezahlbaren Wohnraum zu finden. Wir hatten hier darüber berichtet. „Hinz, Kunz und Hempel vermieten über Airbnb“ Darf man der Europapress glauben, werden zukünftig 14 Inspektore eingesetzt, um schwarze Schafe aufzudecken.

Kulturgut soll erhalten bleiben.

Alte Sitten und Gebräuche verschwinden immer mehr von der Bildfläche. Nun soll, um altes Kulturgut zu schützen, der „Salto de Pastor“ und der kanarische Ringkampf „lucha de canarias“ zum kulturellen Gemeingut erklärt werden.

Der kanarische Ringkampf ist ein Vermächtnis der Ureinwohner, welches bereits von Chronisten der Eroberer der Inseln für die Krone von Kastilien erwähnt wurde. Die Aufnahme in den Katalog geschützter Güter soll das Überleben des Sports garantieren. Der Hirtensprung „salto de pastor“ soll seinen Ursprung in der Gemeinde Puntallana auf La Palma haben.

Tijarafe als Sinnbild für Fortschritt.

Die Installation von 88 neuen Straßenlaternen mit LED- Technologie in der Gemeinde Tijarafe hat begonnen. In Verbindung mit Solarenergie können nun viele Straßen mit 100% ökologischer und nachhaltiger Beleuchtung ausgestrahlt werden. Finanziert wird dieses rund 169.000 Euro teure Projekt allerdings nicht von der Gemeinde. Die Gelder stammen vollständig aus Subvention des ländlichen Entwicklungsplan der Kanarischen Inseln.

Weitere Subvention für Arbeitsplätze.

Zur Schaffung von Arbeitsplätzen bekommt La Palma Subventionen in Höhe von 1.010.000,- Euro aus dem Entwicklungsfond der Kanaren (Fdcan). Das Cabildo de La Palma möchte die Million wirkungsvoll verteilen.

Es wird Zuschüsse für die Gründung von Unternehmensprojekten (220.000 Euro), für die Förderung von Arbeitsverträgen (220.000 Euro) und gemeinnützige Organisationen für beschäftigungswirksame Projekte (130.000 Euro) gewähren. Zusätzlich soll es Beihilfen zur Förderung der unbefristeten Beschäftigung von Hochschulabsolventen geben.

Über Graja (1991 Artikel)
Details zu den Autoren im Impressum unter: http://la-palma.info/autoren-impressum/

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