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Notizen am Dienstag 10.3.20

News am Dienstag

+++ Armas in Geldnot +++ Erdbeben +++ Flugpreise +++ Hilfe für TMT +++ Corona Virus +++ Waldbrand Gefahr +++

Reederei sucht Investoren.
Fähren der Armas verbinden neben den Kanarischen Inseln auch das Festland mit dem Archipel. Nun hat die größte Reederei Spaniens „Naviera Armas Trasmediterránea“ Geldsorgen und sucht dringend nach Investoren, die beim Überlebenskampf helfen.

Wie die „El Confidencial“ berichtet, drückt ein Schuldenschuh von akkumulierten 665 Millionen Euro. Um den Schuldenberg zu reduzieren, hat man die Investmentbank „Alantra“ beauftragt nach Investoren zu suchen, die Kapital bereitstellen.

Erdbeben der Stärke 5,2
Zwei Erdstöße im Madeira-Archipel sorgten für einen kurzen Schreckmoment auf La Palma. Das Erdbeben erfolgte am Sonntag um 20:58 Uhr im Atlantik etwa 50 Kilometer vor der Küste von Funchal. Trotz der großen Entfernung war das Beben auf La Palma im Norden und Nordwesten deutlich zu spüren.

Steuererleichterung im Luftverkehr.
Das Gobierno de Canarias machte nun bekannt, das mit dem spanischen Finanzamt eine Einigung erzielt wurde, um die Sondersteuer im Luftverkehr zu umgehen.

Eine Steuer würde Flüge teurer machen und damit die Mobilität der kanarischen Bürger benachteiligen. Diese seien durch die Entfernung zum Festland auf den Luftverkehr als Transportmittel angewiesen, so die Begründung.

30-Meter-Teleskops (TMT).
Die Installation des weltweit größten Riesenteleskop soll auf dem Roque de Los Muchachos installiert werden – so jedenfalls wünscht man sich das auf La Palma. Nach dem China als einer der größten Investoren von Chile als Standort Abstand genommen und die Gelder eingefroren hat, steigen die Chancen für La Palma als Standort weiter.

Unterstützung kommt nun auch vom spanischen Parlament. Am Montag, dem 16. März treffen sich Delegierte der spanischen Regierung auf La Palma mit den Präsidenten des Cabildo de La Palma und der Kanarischen Verwaltung am runden Tisch, um über weiteres Vorgehen und Unterstützung zu beraten.

Corona Virus im Griff.
Schnelles Eingreifen und konsequente Quarantäne scheinen Früchte zu tragen. Dies zeigen jedenfalls aktuelle Fallzahlen auf den Kanaren. Zu Zeit gibt es aktuell auf den Inseln Fuerteventura, Gran Canaria und Teneriffa 18 infizierte Personen. Drei Erkrankte wurde als geheilt entlassen.

Waldbrand Ampel steht auf Rot.
Sehr früh in diesem Jahr besteht auf La Palma eine hohe Waldbrandgefahr. Eigentlich haben wir von Januar bis März eher Regenzeit als Hitze. Allerdings hatten wir am Wochenende schon den 7. Calima in diesem Jahr und der wird sich noch einige Tage halten. Von Regen keine Spur. Extreme Trockenheit ist die Folge. In Verbindung mit Wind, heißer Luft und geringer Luftfeuchtigkeit steigt das Potenzial für Waldbrände sprunghaft an.

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Über Graja (2021 Artikel)
Details zu den Autoren im Impressum unter: https://la-palma.info/autoren-impressum/

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