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Pottwal: Todesursache geklärt

Natürliche Todesursache in Frage gestellt?

Bei dem in La Bajita gestrandeten Pottwal wurde eine natürliche Todesursache festgestellt. Dies teilte das Universitätsinstitut für Tiergesundheit (IUSA) der Universität von Las Palmas de Gran Canaria mit, nachdem ein Ärzteteam eine Universitätsinstitut für Tiergesundheit und Lebensmittelsicherheit (IUSA) der Universität von Las Palmas de Gran Canaria (ULPGC) eine Obduktion durchgeführt hatte.

Das Ergebnis: Der Wal starb an einer Tödlichen, subakuter Peritonitis.
Solch eine Bauchfellentzündung wird als natürliche Todesursache eingestuft. Über den Auslöser dieser Krankheit wurden allerdings keine Daten bekannt gegeben.

Wie Natürlich ist eine Peritonitis?

Häufige Ursachen für eine Peritonitis bei Pottwalen sind Verletzungen der Bauchwand. Diese Magenperforation mit Folgen wie zum Beispiel Gallenblasenentzündung, perforierter Blinddarmentzündung, können bakteriell entstehen, werden bei Pottwalen aber zu 80% infolge von Fremdkörper ausgelöst.

Ausgewachsene, gesunde Pottwale haben abgesehen vom Menschen keine Feinde. Sie ernähren sich hauptsächlich aus in großen Tiefen erbeuteten Tintenfischen, manchmal auch von kleineren Fischen …

und – sie verschlucken Plastik Müll.

Fremdkörper aus Plastik kann der Wal weder verdauen noch ausscheiden. Darmverletzungen infolge von Fremdkörpern und dadurch ausgelöste Peritonitis sind die Folge.

Immer mehr gestrandete Wale mit Plastikmüll im Bauch.
In Indonesien fanden Fischer einen toten Pottwal mit mehr als 1.000 Plastikteilen im Magen. Darunter Plastikbecher, Plastikflaschen, Flipflop-Sandalen und einiges andere.

In Italien entdeckte man 22 Kilo Plastikmüll in einem Pottwal und auf den Philippinen fanden Meeresbiologen rund 40 kg Plastikmüll in Magen und Darm bei einem Wal.

Das Instituts für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung hatte Pottwale eingehend untersucht und die Ergebnisse veröffentlicht. Zu den auffälligsten Müllteilen gehörten Reste eines 13 Meter langen und 1,2 Meter breiten Fischernetzes, eine 70 Zentimeter lange Plastik Abdeckung aus dem Motorraum eines Autos und scharfkantigen Reste eines Kunststoffeimers.

Peritonitis eine Natürliche Todesursache – ?

 


Walfisch gestrandet

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