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Regierungsgeschenk zum Kanarentag

kanarenoelRepsol darf vor den Kanaren bohren.
Das Umweltministerium der spanische Regierung hat gestern die entgültige Zustimmung zur Öl-Exploration in kanarischen Gewässern gegeben. Was bei Repsol einen positiven Effekt auf das persönliche Glücksempfinden hat, stößt vielen Bewohnern der Inselgruppe sauer auf. Sie fürchten das Risiko einer steigenden Umweltbelastung. Daran ändert auch die Argumentation, man würde mit höchster Sicherheitsstufe und mimimalem Restrisiko arbeiten, nichts.

Blumige Gemüsenamen der 9 Plattformen, man hat sie zum Beispiel „platano“, „naranja“, „cebolla“ oder „zanahoria“, genannt, können nicht über Gefahren der im Schnitt nur 60 km von Lanzarote und Fuerteventura entfernten Bohrlöcher hinwegtäuschen. Protestaktionen werden wohl, wenn auch mit wenig Erfolg, weitergehen.

 

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