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Russischer Kanarentourismus

Foto: Gobierno de Canarias

Die Zahl der russischen Touristen auf den Kanaren ist rückläufig. …
Immer weniger Touristen aus Russland besuchen die Kanarischen Inseln. Schuld sei, so unser Oberkanare Paulino Rivero, die wirtschaftliche Situation in der Russischen Föderation, fallende Ölpreise und die Abwertung des Rubels. Um dieser Tatsache entgegen zu wirken, traf er sich heute zum Gespräch mit Miguel Bauza, Generalkonsul für Spanien in Russland.

Ein weiteres Thema dieses Treffen war die geplante Einführung von biometrischen Visa für Touristen. Diese enthalten, wie es der Schengenvertrag regelt, einen Fingerabdruck, was Besucher und Unternehmer in Russland abschreckt. Es wurde vereinbart, dass dies nicht vor September 2015 implementiert wird, damit die diesjährige Saison nicht betroffen wird.

Spanien hat derzeit 19 feste Visazentren in Russland. Um Schwierigkeiten für Touristen minimal zu halten, werden zusätzlich mehrere mobile Stellen betrieben, die dafür sorgen sollen, dass auch in abgelegenen Gebieten ein Visum nicht länger als 20 Minuten dauert. Der Konsul hatte zu berichten, dass Spanien im vergangenen Jahr 850.000 Schengenvisa in der Russischen Föderation ausgestellt hat und es bisher nicht zu Beschwerden kam.

Quelle: Gobierno de Canarias

Ganz oben in der Beliebtheitsskala der russischen Besucher liegen die großen Inseln Gran Canaria und Teneriffa. Erst danach informiert man sich über Fuerteventura und Lanzarote. Kleinere Inseln ohne Partyprogramm werden von Russland nicht angeflogen und nur stiefmütterlich beworben. Entsprechend gering bis nicht vorhanden ist die Besucherrate aus Russland.

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Über Graja (2021 Artikel)
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