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Schall und Rauch – Bauen ohne Geld

La Palma und seine Baupläne
Ob ein brach liegender Busbahnhof in der Hauptstadt, die ewige Baustelle der Nordostroute, ein Superstrand in Santa Cruz (der gerade große Vortschritte macht) oder… Eine Liste die man belibig erweitern könnte. Planen, Bauen, aber nicht Fertigstellen. Geht das so weiter, fragt sich der Gast bald: “Wird hier gerade gebaut, oder abgerissen?” Ein Hotel zwischen La Bombilla und Tazacorte soll entstehen, selbstvertändlich durch einen privaten Investor mit guten Ideen. Spätere Auslastung? Eher fraglich. Auch der Bau eines künstlichen Riffs für Unterwassersportler ist im Gespräch. Diese Idee hatte man schon 2008 mit einem Wrackpark vor der Hauptstadt. Wir haben damals darüber berichtet. Nun wurden diese Pläne wieder aufgegriffen. Ob dieser Unterwasserpark jemals entsteht? Das ist in der heutigen Kriesenzeit ebenso Fraglich wie die Fertigstellung aller anderen Baustellen, denn es fehlt an allen Ecken an Geld. Nun wurde auch noch die spanische Regierung in Brüssel verpflichtet, ihr Defizit von mehr als 8 Milliarden Euro auszugleichen. Sparen ist angesagt. Durch diese Sparmaßnahmen werden die Kanaren dann auf etwa 400 Millionen Fördergelder, im Vergleich zum Vorjahr, verzichten müssen. In wie weit Planer und Visionäre die wegfallenden Subventionen aus Spanien wohl berücksichtigt haben?

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Über Graja (1837 Artikel)
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