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Schweinerei in San Isidro

Warum Schweine sterben, wissen wohl nur Schweinewirte oder Tierärzte – na ja, Metzger wohl auch. Weshalb man die toten Kadaver aber illegal in einem Barranco entsorgt, das müsste noch geklärt werden. Diesmal sind es gleich zwei Paarhufer. Gefunden wurden die zwei Schweineleichen von einem Anwohner aus Brena Alta, im Waldgebiet von San Isidro, nahe dem treffenden Namen „Curva de la Muerte,“ Kurve des Todes.

Das Entsorgen von toten Tieren in abgelegenen Waldgebieten scheint auf La Palma eine gängige Praxis zu sein, berichtet die online Zeitung „lapalmaahora.“ Dies ist keine leere Behauptung, wer etwas abseits der Wanderwege geht und einen Blick in unübersichtliche Barrancos wirft, kann immer wieder einmal tote Tiere, meist Ziegen oder Schafe finden. Man spart sich ganz einfach, zulasten der Umwelt und Trinkwasserresourcen, eine fachgerechte Entsorgung. Verfolgt und vor allem aufgeklärt, werden solche Anzeigen nur selten.

Für Wanderer, egal ob Einheimische oder Besucher, ist dieser Anblick in etwa so, als würde das Toilettenpapier reißen und die Finger … sie wissen schon. Erst ein Schreck, dann die Gänsehaut, danach der Ekel. Werbung sind solche Momente und Erinnerungsfotos für die Isla bonita nicht.

isidro

Übrigens: Isidor war Bauer ehe er zum heiligen San Isidro wurde. Man schreibt ihm als Schutzpatron der Landwirte einige Wunder zu. Vielleicht hat er ja Erbarmen und ändert etwas in San Isidro.

 

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Über Graja (2021 Artikel)
Details zu den Autoren im Impressum unter: https://la-palma.info/autoren-impressum/

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