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Speerfischer vor Puntallana aus dem Meer gefischt

apnieHarpunieren ist nicht ungefährlich.
Wie die elapuron berichtete, konnte ein 38 jähriger, bewusstloser Mann mit Herzstillstand, vor der Küste im Bereich Puntallana, von einem Boot aus dem Meer gefischt werden. Noch auf der Fahrt zum Hafen in Santa Cruz wurde mit der Reanimation begonnen, der Speerfischer dann ins allgemeine Krankenhaus von La Palma verbracht.

Die Gefahr eines „Schwimmbad-Blackout“, so nennt man eine plötzliche Bewusstlosigkeit unter Wasser, schwimmt bei Speerfischern immer mit, denn sie tauchen ohne Atemgerät ab und halten dabei die Luft an. Das Ausbleiben des Atemreflexes bei gleichzeitig zu geringem Sauerstoffanteil im Blut, kann dann eine plötzliche Ohnmacht zur Folge haben.

Auslöser für einen solchen Schwimmbad-Blackout ist hyperventilieren vor dem Abtauchen. Das ist ein mehrfach schnelles ein und Ausatmen um das Blut mit Sauerstoff anzureichern, was dazu führen soll, dass der Apnoe-Taucher die Luft länger anhalten kann. Das funktioniert, führt aber auch dazu, dass der Kohlendioxidspiegel im Blut stark abgesenkt wird und der Atemreiz später, oft zu spät, einsetzt. Eine plötzliche, vom Taucher unbemerkte Ohnmacht kann die Folge sein.

Deshalb sollte, wer Apnoe tauchen möchte, egal ob Streckentauchen, Tieftauchen oder Speerfischen, dies nie alleine tun. Eine Sicherheitsrichtlinie, die auf unserer Insel von vielen Harpunierern ignoriert wird. Selbst eine Schwimmboje, ohne die man Schnorcheltaucher von einem Boot nicht erkennen kann, ist häufig nicht vorhanden.

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Über Graja (2021 Artikel)
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