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Steine als Blickfang

Steinmännchen an Wanderwegen.

Sind es Wegweiser, Hinterlassenschaften spielender Kinder, oder gar antike Überreste unserer Uhreinwohner?

Manch ein Besucher zückt die Kamera und fragt sich, woher diese seltsamen Skulpturen an Stränden und Wanderwegen kommen. Selbst mitten im Wald finden sie manchmal kunstvoll aufeinandergestapelte Steine.

 

Die Guanchen waren es nicht.

Das kunstvolle Stapeln von unterschiedlichen Steinen ist zwar eine alte Kunstform in der Menschheitsgeschichte, was Sie auf La Palma finden, hat allerdings nichts mit Guanchen zu tun.

Wahrscheinlicher ist es, dass hier jemand seine geistige Mitte suchte.

Steinbalance hilft gegen Stress, kann Geist und Seele harmonisieren.

Für einige Menschen ist das Stapeln von Steinen eine Therapie, die hilft eine positive Energie zu gewinnen um mit der Natur in Einklang zu kommen.

Was bleibt, sind kleine, kunstvolle Gebilde, die manchmal nach wenigen Sekunden zerfallen. Nicht selten bleiben sie aber Monate und Jahre erhalten. So werden sie zum Rätsel und Fotomotiv.

 

Steinbalance als Kunstform.

Steine balancieren ist eine spezielle Form der „Land Art“. Auf der ganzen Welt verbreitet, gibt es dazu Wettbewerbe in darstellender Kunst vor Publikum.

 

Älter als Höhlenmalereien.

Steinbalance war noch vor den Höhlenmalereien bei Eskimos oder Hawaii existent. Heute drücken Buddhisten damit den Wunsch nach Glück aus, Japaner stapeln Steine auf Friedhöfen und Straßen.

 

Aufstapeln von Steinen ist keine Geheimlehre.
Sie müssen auch kein Esoteriker sein der innere Ruhe sucht. Was sie benötigen ist Zeit, Gelassenheit und Übung.

Versuchen Sie es einmal und vielleicht rätselt bald jemand woher ihr Kunstwerk stammt.

Über Graja (2001 Artikel)
Details zu den Autoren im Impressum unter: http://la-palma.info/autoren-impressum/

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