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Suche nach Geld auf seltsamen Wegen

Die Gemeinden im Abzockrausch
In Puerto Naos sind Glasflaschen ab Strand verboten, weshalb weis keiner, denn Plastikflaschen sind, in 120 Sekunden ausgetrunken und schwimmen dann 120 Jahre im Meer. Auch Plastiktüten darf jeder mit zum Strand nehmen und nach Gebrauch fliegen lassen. Dumme, willkürliche Entscheidungen mit denen sich wieder einmal ein Politiker seine Daseinsberechtigung, durch unwichtiges Handeln erkauft.

In Brena Baja ist man schlauer und macht mit komischen Entscheidungen Geld, denn Regelverstöße bringen Bares in leere Gemeindekassen. Wenn Steuererhöhungen nicht ausreichen, sucht man weitere Wege, zum schnellen Griff ins Bürgerportemonnaie. Hier einige dieser idiotischen Ideen, die sicherlich kein guter Weg zu einem touristenfreundlichen Ort sind.

Bier trinken am Strand ist verboten. Strafe 1.500 Euro.
Auf die Straße spucken ist verboten. Strafe 1.500 Euro.
Pinkeln am Straßenrand ist verboten. Strafe 750,- Euro.
Bei dieser Einnahmequelle würde ich auch auf öffentliche Toiletten verzichten.

Wilde Katzen oder streunende Hunde füttern wird noch teuer. Ach ja, kann sich der Strandbesucher gegenüber einem Beamten nicht ausweisen können, werden weitere 3.000 Euro Geldstrafe fällig. Das nenne ich wirtschaftliche Ressourcen nutzen.

Für mich ist das ein Mangel an Fähigkeit und Blindheit gegenüber der Realität. In Zeiten der Krise stehen überbezahlte Politiker an der Wand und müssen sich beweisen. Als Nächstes bringen wir eine Fotoserie aus 1812. Da war die Welt noch in Ordnung.

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Über Graja (2021 Artikel)
Details zu den Autoren im Impressum unter: https://la-palma.info/autoren-impressum/

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