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Tote Strände mit FKK beleben, Tazacorte traut sich

Willkommen am Strand sagt uns das Schild, alles Verboten

Willkommen am Strand sagt uns das Schild, alles Verboten

Spaß und Strand sind untrennbar.
Wer braucht schon einen Strand, an dem man nur liegen und schwimmen kann? Strände sind, neben touristischen Einrichtungen, auch Freizeittreff, Erholungsgebiet, Sportplätze und Familienterrain.

Nicht so auf La Palma. Hier verbietet man, oft mit dem lächerlichen Verweis auf die blaue Flagge, jede Art von Fun und Spaß in Sand und Wasser. Was weltweit normal ist, kennt man auf La Palma nicht. Was man nicht kennt, kann folglich nur schrecklich sein. Das möchten wir nicht haben.

Da bleiben wir doch lieber bei unserem Rentnerimage und vermarkten ein paar schlecht gepflegte Waldwege als Wanderparadies. Weitere Ressourcen benötigen wir nicht, lieber wundern wir uns, wo die Gäste bleiben und schieben die Schuld auf böse Fluggesellschaften, weil sie keine, oft leere Flüge, nach La Palma schicken.

Nun aber zeigt die Gemeinde Tazacorte Flagge, Mut und neue Wege.
Strände für alle, Strände für jeden Geschmack, das ist die Idee.
Ein Areal für Freikörperkultur am Strandende von „Los Tarajales“ soll es geben, ein Strand, (was schon seit Jahren überfällig ist) an dem auch Haustiere erlaubt sind und weitere Strandabschnitte für Sportaktivitäten wie Surfen, Beach-Soccer, Volleyball und so weiter.

Platz für jede Vorliebe, in der Gemeinde Tazacorte ausreichend vorhanden.

Platz für jede Vorliebe, in der Gemeinde Tazacorte ausreichend vorhanden.

So stelle ich mir einen Strand vor. Vielseitig, belebt und abwechslungsreich. Bleibt zu hoffen, dass die Tagträume der Stadträte keine Träume bleiben, denn zu solch einem Strand strömen Besucher, nicht zu einer blaue Flagge, auf die man selbstverständlich ebenfalls stolz sein darf.

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Über Graja (1877 Artikel)
Details zu den Autoren im Impressum unter: https://la-palma.info/autoren-impressum/

1 Kommentar zu Tote Strände mit FKK beleben, Tazacorte traut sich

  1. Ach, Tazacorte! Was die schon alles begonnen, und doch über Jahre hinweg nicht auf die Reihe gekriegt haben. Der Hafenausbau für Kreuzfahrtschiffe (die niemals kommen werden) das verottete Meerwasserschwimmbecken (war niemals in Betrieb), die Luxuswohnungen direkt am Meer (die werden zwar schon von naiven Leuten gekauft, sind aber schlicht illegal und dürften gar nicht bewohnt werden), usw…
    Jetzt sollen also die Nackedeis das Geschäft beleben. Wo die wohl dann ihre (hoffentlich) prallgefüllten Brieftaschen stecken haben?????

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