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Von singen und Wildvögeln

500 Jahre eingesperrt
Er kommt von den Kanarischen Inseln, bewohnt aber auch die atlantischen Inselgruppen der Azoren und Madeira, der Kanarengirlitz „Serinus canaria“ oder schlicht Kanarienvogel. Obwohl er hier noch häufig in freier Natur vorkommt, lebt die größte Population, der auch Harzer Roller genannten, Wildvögel in weltweiter Gefangenschaft. Sein Stimmapparat in Verbindung mit der Gabe, Tonfolgen zu unterscheiden, im Gedächtnis zu speichern und wiederzugeben, machten ihn bereits vor 500 Jahren zu einem beliebten Zuchtobjekt und Symbol für Luxus.  Während man in den meisten Teilen Europas versuchte, Stimme und Gesangsverhalten zu Verfeinern, konzentrierte man sich im 18 Jahrhundert in England auf die Änderung von Gestallt und Farbe.

Heute gibt es nach Ende der Zuchtsaison im Oktober und November weltweit Kanarienvögelausstellungen bei denen Tausende Züchter teilnehmen und ihre Vögel, entweder nach Gesang oder nach Farbe und Gefieder einem Wettbewerb stellen.

Auch hier auf La Palma erfreut sich die Kanarienvogelzucht wachsender Beliebtheit. Stolze Besitzer schöner Vögel möchten diese auch der Öffentlichkeit, vor allem jedoch Züchterkollegen im Wettstreit vorstellen.

Am Montag den 26. November ist es in El Paso wieder so weit. Interessierte Besucher können im „recinto ferial“ bis zum 2. Dezember, die Leistungen der gefiederten Sänger bestaunen.

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Über Graja (2021 Artikel)
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