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Wir haben was wir brauchen.

waldNeue Hotels und Golfplätze sind Schwachsinn.
Ein schwarzer Sommer erwartet La Palma, titelt die elapuron. Touristen aus Israel könnten uns retten, hört man aus dem Patronato de Turismo. Nach dem angekündigten Rückzug von Tui, überschlagen sich wieder einmal die Meldungen von neuen Märkten und fehlender Infrastruktur auf La Palma. Zu teuer sind die alten Anlagen, mehr Hotels und Golfplätze müssen her.

Möchten wir das wirklich? Luxushotels anstelle von kleinen Apartmentanlagen, all inklusive anstelle von kleinen Strandbars, Billigpreise anstelle von Qualität oder Flaniermailen anstelle von Wanderwegen? In einem Preiskampf um Massentourismus kann eine Insel wie La Palma keinen Pokal abräumen.

Wir sind ein Nieschenziel für Naturfreunde, Freizeitsportler und Reisende, die Ruhe suchen. Ein Highlight für Biker, Taucher und Bergwanderer. Daran sollten wir arbeiten, damit sind wir besser als andere Inseln, das ist unsere Stärke. Volksvertreter und Tourismusräte die Realitäten übergehen, weil sie ihre Träume verwirklichen möchten, sind am falschen Platz denn wir benötigen keine neuen Wege, wir haben alles was wir brauchen.

Wenn wir unsere natürlichen Ressourcen nutzen, ist die Isla bonita ein unschlagbares Reiseziel. Nicht für alle, aber für alle die Natürlichkeit zu schätzen wissen.

Sehenswert, La Palma Unterwasser

Sehenswert, La Palma Unterwasser

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Über Graja (2021 Artikel)
Details zu den Autoren im Impressum unter: https://la-palma.info/autoren-impressum/

1 Kommentar zu Wir haben was wir brauchen.

  1. christin tillmann // 24/04/2013 um 20:42 // Antworten

    Viele Male haben wir bereits Urlaub auf La Palma gemacht: mal zum Wandern, mal zum Relaxen, und immer waren wir begeistert von der Ruhe und Gelassenheit, von der traumhaften unberührten und abwechslungsreichen Natur und den fehlenden Hotelklötzen und damit einhergehend der fehlenden Überflutung mit All-inclusive-Gästen (Puerto Naos haben wir gesehen und danach gemieden).
    Wenn die in Ihrem Artikel genannten Maßnahmen realisiert würden, verlöre la isla bonita ihren Charme und ihre Einzigartigkeit.
    Es wäre wünschenswert für die Insel, die dort lebenden Tiere und Menschen, die gesamte Natur, wenn La Palma nicht diegleichen entsetzlichen Fehler wie das spanische Festland in puncto Tourismus mit Bettenhochburgen und zerstörter Natur machte.

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