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Zeitumstellung am Sonntag

Der Wahnsinn nimmt wieder seinen lauf.

Morgen in der Nacht zum Sonntag den 25. März heißt es wieder:
„Alexa dreh die Uhr nach vorne“.

Bis zum 28. Oktober Westeuropäischer Zeit, haben wir dann wieder staatlich organisierten Sommer. Erst klaut man uns eine Stunde, dann gibt man sie wieder zurück. Zinslos, einfach weg die Zeit.

Benjamin Franklin war der Meinung, dass ausgedehntes Nachtleben Energie durch künstliches Licht vergeude. Dagegen helfe früheres Aufstehen und Zubettgehen.

Werbung zur Einführung der Sommerzeit in Deutschland: Von Grafj – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0,https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=46857389

Eingeführt wurde dann die Zeitumstellung erstmals am 30. April 1916 im Deutschen Reich, später aber wieder abgeschafft.

Nach der Ölkrise 1973 führte Frankreich als einziges Land in Mitteleuropa mit der Begründung des Energiesparens die Sommerzeit wieder ein. Dieses Argument galt bereits damals als höchst fragwürdig, dennoch schlossen sich weitere Länder an.

Halbstarke Hippie Jungspunde zwischen 45 und 62, haben diesen Blödsinn dann übernommen und 1996 einheitlich für alle EU-Mitgliedstaaten definiert.

 

Heute ist klar, Zeitumstellung bringt nur Nachteile.
Hohe Kosten und Gesundheitsprobleme bei vielen Menschen sind nur einige der selbstgemachten Probleme. Im Februar stimmte das EU-Parlament gegen die Zeitumstellung.

Gewonnen ist damit jedoch noch nichts, denn eigene Fehler zu korrigieren scheint nicht die Stärke unserer Regierungen zu sein.

Über Graja (1991 Artikel)
Details zu den Autoren im Impressum unter: http://la-palma.info/autoren-impressum/

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